17.11.2013 · Kultur · Tags:

KonterKunst: On The Path of Death & Life


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Dinosaurier, Blumen und viel nackte Haut. Die Klanglandschaft „On The Path of Death & Life“ entstand unmittelbar nach der Katastrophe von Fukushima vor zwei Jahren. Kein Wunder, dass sich die Videoinstallation auf einem schmalen Grad zwischen Leben und Tod bewegt.

In die Ausstellung im MaximiliansForum gelangt man nur durch einen engen, halbhohen Eingang. An der Decke hängen Heizlampen, die Wände wurden rot gestrichen und auf einer überdimensionalen Leinwand laufen sinnliche Bilder. Bilder von Blumenpracht, Stillleben von nackten Puppen und Dinosaurier. Dann wird der Bildschirm schwarz und der zweite Teil der Installation beginnt: Von Familienfotos zu entblößten Körpern, zu gefesselten Frauen. Zwischen den Zeilen erzählen die Fotos von Nobuyoshi Araki die Geschichten von Japans Familien nach der atomaren Explosion, doch vordergründig geht es um Vergänglichkeit und Moment, Erotik und Gewalt, Leben und Tod.

Die Videoinstallation ist hinterlegt mit einer Sound-Kollektion von Mariko Takahashi und Stefan Winter. Ein Mix aus gesammelten Ton-Spuren aus dem Alltag Japans und dem Klavierspiel von Fumio Yasuda.

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(Fotos: Ramona Drosner for twoinarow.com)

„On The Path of Death and Life“
Fumio Yasuda | Stefan Winter | Nobuyoshi Araki

MaximiliansForum
noch bis 24.11.13
Eintritt frei | geöffnet von 13-18h

Ramona

Ramona

ist Studentin an der Deutschen Journalistenschule. Sie findet, dass München in wenigstens einer Sache ziemlich gut ist: Kunst. Deswegen ist sie oft und gerne in Galerien anzutreffen.
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