23.03.2014 · Kultur · Tags:

KonterKunst: A Modern Hug


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Die Imitation der Imitation macht aus falscher Falschheit Originale. So in der Art schreibt Platon über die Mimesis. Deswegen liegt hier überall am Boden Kunst. A modern Hug.

Im Erdgeschoss verzieren überdimensionale Streichhölzer und minikleine Pyramiden den weißen Boden, im Keller sind es mit gelber Farbe überzogener Beton und eine Höhle aus einem Maßstab. Dora Economou fragt in ihren Arbeiten nach dem Warum, Woher und Wie. Die Antworten dazu kann sich der Betrachter selbst aussuchen. Schließlich ist es nach Ansicht der Künstlerin nicht die Arbeit am Kunstwerk, sondern die Interpretation des Betrachters, die der Kunst ihre Funktion zuschreibt. „A Modern Hug“ spielt mit der Radikalität und Revolution der Mimesis im 20. Jahrhundert. Dora Economous Kunst strotzt von schwarzem Humor, man muss ihn nur erst einmal entdecken. Vielleicht versteckt er sich ja zwischen den Hörnern des Steinbocks, der da als einziges Bild in dieser Galerie an der Wand hängt.

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(Fotos: Ramona Drosner for twoinarow.com)

A Modern Hug
Dora Economou

Galerie Francoise Heitsch
Amalienstr. 19

noch bis 29. März | Eintritt frei
Di-Fr 14-19h | Sa 12-16h

Ramona

Ramona

ist Studentin an der Deutschen Journalistenschule. Sie findet, dass München in wenigstens einer Sache ziemlich gut ist: Kunst. Deswegen ist sie oft und gerne in Galerien anzutreffen.
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