24.01.2016 · Kultur · Tags: ,

KonterKunst: David Bowie


Ein Anruf genügte nach David Bowies Tod. Terry O’Neill schickte alle Fotos, die er von seinem verstorbenen Freund gerade griffbereit hatte nach München. Mit im Paket seine Erinnerungen an den Bowie der 70er Jahre, wie er rauchend und in Highheels auf sein letztes Konzert als Ziggy Stardust wartet.

Es war Galerist Stephen Hoffman, den Terry O’Neill am 10. Januar anrief. Als alter David Bowie Fan, wie sich Hoffman selbst beschreibt, wollte er dem verstorbenen Künstler mit einer spontanen Ausstellung seinen Tribut zollen. Wer könnte ihm dabei besser behilflich sein als Terry O’Neill.
O’Neill hatte schon viele Stars vor der Linse, doch mit David Bowie verband ihn eine Freundschaft. Er begleitete den Sänger auf sein letztes Konzert als Ziggy Stardust, begann mit ihm eine neue Ära mit den Aufnahmen zum Plattencover von Diamond Dogs und besuchte ihn am Filmset. David Bowie inspirierte den Fotografen, er sagte nach dem Tod über Bowie: „He was more than a musician, a rockstar or an artist, he was a ground-breaking genius who took rock n roll to a new level“.
Mit seinen Fotos gelang es Terry O’Neill Bowies zahlreiche Facetten fest zu halten, sein Spiel mit der Mode ebenso wie die Melancholie hinter dem Makeup.

DavidBowie2

David Bowie
Galerie Stephen Hoffman
Prannerstraße 5
bis 20. Februar 2016
Di – Fr 11-18h, Sa 11-14h
Eintritt frei

Fotos: Ramona Drosner for twoinarow.com

Ramona

Ramona

ist Studentin an der Deutschen Journalistenschule. Sie findet, dass München in wenigstens einer Sache ziemlich gut ist: Kunst. Deswegen ist sie oft und gerne in Galerien anzutreffen.
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